Verzichte auf aggressive Reiniger und synthetische Scheuerschwämme. Nutze Baumwolltücher, Bürsten aus Naturfasern und milde, pH-neutrale Seifen. Arbeite entlang der Holzmaserung, nimm verschüttete Flüssigkeiten sofort auf, und trockne ohne Hitze. Essig oder Zitrone nur gezielt einsetzen, da Säuren bestimmte Oberflächen angreifen. Staub bindest du mit leicht angefeuchtetem Tuch, nicht durch wildes Wischen. Ein fester Wochenrhythmus, kurze, wiederkehrende Schritte und kleine Schutzrituale – wie Untersetzer – reduzieren Aufwand und erhalten ehrliche Patina.
Leinöl, Tungöl und Bienenwachs nähren Holz tief, ohne zu versiegeln. Trage dünn auf, lasse ausreichend polymerisieren, poliere weich nach. Achte auf gute Lüftung und Trocknungszeiten, um Klebrigkeit zu vermeiden. Hartwachsöle verbinden Strapazierfähigkeit mit warmem Griff. Citrus-Terpene sparsam verwenden, da Empfindliche reagieren können. Ein Pflegebuch mit Datum, Produkt und Beobachtungen hilft, Oberflächen langfristig konsistent zu halten. So bleibt die Maserung sichtbar, Kratzer wirken organisch, und Reparaturen fügen sich harmonisch in das Gesamtbild.
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